UDW-Drolshagen...immer dran!


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Unsere Bürgermeisterkanditatin

Kommunalwahlen

Der unpolitische Teil meines Lebens

Mein Name ist Gaby Demnig, ich bin 1962 als zweite Tochter von vieren geboren und in Drolshagen aufgewachsen. 1969 wurde ich in die Grundschule Drolshagen (heute Gräfin-Sayn-Schule) eingeschult und wechselte 1973 zur Hauptschule Drolshagen, hier schloss ich 1979 mit der Mittleren Reife ab.
Anschließend ging ich zu einem Freiwilligen-Sozialen-Jahr zur Schwesternschaft des deutschen Roten Kreuzes nach Bonn, wo ich nach bereits 8 Monaten meine Ausbildung zur Krankenschwester an den Unikliniken Bonn beginnen durfte.
1983, nach dem Examen, kam ich wieder in meine Heimat zurück und habe im selben Jahr meinen Sohn Mike geboren. 1987 folgte unsere Tochter Michèle und 1989 unsere Tochter Marie-Christin.
Seit der Geburt unseres Sohnes wohne ich nun schon in Germinghausen. Während der Jahre `83 bis `99 habe ich im Krankenhaus Olpe gearbeitet. 1999 gab ich meinen Beruf auf, um im Transport-, und Tiefbaugeschäft meines Mannes mitzuarbeiten.
Im Jahr 2002 entschloss ich mich noch einmal zur Schule zu gehen, um das Abitur nachzuholen. Es standen nun tägliche Fahrten zum Abendgymnasium nach Attendorn auf meinem Tagesplan, drei Jahre lang. 2005 konnte ich die Schule mit dem Abitur verlassen. Noch im gleichen Jahr begann ich eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, die ich eineinhalb Jahre später abschließen konnte.

Seit 2008 habe ich eine Heilpraktikerpraxis in Olpe.

Meine kommunalpolitische Arbeit begann 1993 auf der Gründungsveranstaltung der UDW. Ich war dort aus reiner Neugier, eine Bekannte hatte mir gesagt, dass in Drolshagen einige Andersdenkende und politisch Interessierte zu einer neuen Vereinsgründung eingeladen haben. Zu dieser Zeit war ich schon einige Jahre im Vorstand des Elternvereins Germinghausen, bei dem ich mitgeholfen hatte einen Kindergarten für Germinghausen zu erschaffen.
An diesem Abend gründete sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Drolshagen und ich wurde als ein Mitglied in den ersten Vorstand gewählt.
1994 wurde die UDW auf Anhieb mit 2 Sitzen in den Stadtrat gewählt, so dass die UDW nun auch direkten Einfluss auf politische Entscheidungen hatte. Im Schul-, und Sportausschuss konnte ich erste Erfahrungen auf kommunaler Ebene machen.
Seit 2003 bin ich gemeinsam mit Stefan Schürmann und Beate Reuber als UDW-Fraktion im Stadtrat, wobei ich auch im Ausschuss für Bildung und Soziales und im Haupt-, und Finanzausschuss sitze.
In den letzten 15 Jahren habe ich immer wieder an Fortbildungen und Seminaren teilgenommen, um mehr über polische Strukturen und kommunale Politik zu erlernen - Dinge die mir den Mut gaben zu dieser Kandidatur.

2006 wählten mich die Bewohner von Germinghausen zu ihrer Ortsvorsteherin. Eine ehrenamtliche Arbeit die nicht immer leicht ist, aber trotzdem Spaß macht.

„Warum lässt man sich als Bürgermeisterkandidatin aufstellen?“ werden sich einige von Ihnen fragen. Warum es die Kandidaten in anderen Kommunen machen, weiß ich nicht, aber ich möchte Ihnen meine Gründe gerne mitteilen.
Demokratie ist für mich etwas sehr existentielles in unserer Gesellschaft und nicht so selbstverständlich, wie sie für viele Menschen scheint. Immer noch gibt es viele Länder auf der Erde ohne demokratische Verhältnisse, und so weit sind sie von Deutschland gar nicht entfernt. Selbst in Deutschland ist die Demokratie erst gute 60 Jahre alt. Sie ist deshalb, auch für mich, ein hohes Gut, was es zu achten gilt.
Demokratie heißt für mich, dass es etwas zu wählen gibt. Eine Wahl zwischen zwei oder mehr Personen. Das war in Drolshagen 2005 nicht der Fall. Es gab nur die Wahlmöglichkeit zwischen einem ja oder nein beim Bürgermeisteramt. Das sollte sich für mich 2009 nicht noch einmal wiederholen, auch deshalb kandidiere ich.
Demokratie heißt für mich, dass nicht alles von einer Mehrheitsfraktion allein entschieden werden kann. Vor allem sollte es bei Entscheidungen um die Sache im Sinne der Bürger gehen und nicht um Profilierung der eigenen Partei. Dieses habe ich in den letzten Jahren in Drolshagen zu wenig gesehen.
Demokratie heißt für mich, wenn die Möglichkeit gegeben ist etwas zu verändern, dann auch die Chance wahrzunehmen.
Demokratie heißt für mich, mit eigenem Beispiel vorangehen und für etwas kämpfen, auch wenn man die eine oder andere Feder dabei lassen muss. Durch eigenes Beispiel anderen Mut zu machen sich gemeinsam für etwas einzusetzen.
Demokratie heißt für mich, alle dürfen mitreden. Egal ob jung oder alt, Frau oder Mann. Egal mit welcher Bildung, egal mit welcher Hautfarbe, Religion oder Familie.
Demokratie heißt für mich, Politik spannend zu machen, Interesse zu wecken und für Entscheidungen gerade zu stehen. Wir alle können etwas ändern, nur muss man dafür auch schon mal mit in die erste Reihe.


Was würde ich in Drolshagen ändern oder anders machen?

Energiesparpolitik und Konzepte für Nachhaltigkeit sind in Drolshagen nötiger denn je und in den letzten Jahren eher gezwungenermaßen umgesetzt worden. In diesem Punkt sind uns andere Kommunen um Jahre voraus, auch was die Einsparmöglichkeiten über diese Komponenten angeht können wir von anderen noch viel lernen.

Bürgernähe und das Interesse der Bürger wecken, mehr in die Eigenverantwortung zu gehen. Unterstützen und nicht niederstimmen. Offen sein für neue Dinge ohne das Alte zu verachten.

Schuldenabbau mit allen Konsequenzen, denn es werden unsere Kinder und Kindeskinder sein, die unsere Altlasten zu tragen haben. Und als Mutter frage ich SIE, wollen Sie ein solches Erbe hinterlassen??

Sicherung der Schulstandorte in Drolshagen. Demographischer Wandel ist in aller Munde und wohl auch nicht mehr aufzuhalten. Aus diesem Grund müssen Konzepte erarbeitet werden, wir wir unsere Schulstandorte attraktiv machen können, um ihnen Bestandsicherheit zu geben. Neue Denkmodelle was die Struktur einer Schule anbelangt und erweiterte Betreuungsangebote sind nur zwei Punkte die in Angriff genommen werden müssen.


Aufweichen und Auflösen von alten Strukturen in Politik und Verwaltung. Das ist einfacher möglich, wenn jemand ganz neues an der Spitze steht; jemand, der nicht alte Gefälligkeiten weiter bedienen muss, jemand der nicht an alte Versprechen gebunden ist, jemand der nicht knorrig in einer alten Struktur festsitzt.

All diese Gründe haben mich bewogen für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.
Helfen Sie mir, der UDW und auch den anderen Oppositionen in Drolshagen etwas zu ändern, etwas NEUES entstehen zu lassen.
Gerne stehe ich für Fragen, Ideen oder Meinungsaustausch zur Verfügung. Laden sie mich ein oder nehmen sie Kontakt über meine E-Mail Adresse auf.
Ich freue mich über jede Reaktion oder Meinung, aber auch über Hilfe, denn neue Köpfe mit neuen Ideen stehen einer Stadt wie Drolshagen gut zu Gesicht.

E-Mail: gabydemnig@t-online.de

Tel.: 02763/6002


Die ersten Presseberichte der Westfälischen Rundschau und der Westfalenpost zu diesem Thema finden sie HIER
Den Pressebericht vom 29. Mai 2009 finden Sie HIER
Den Bericht vom Gespräch im St. Gerhardushaus finden Sie HIER

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